Kondensfeuchte & Schimmelpilze

Kondensation findet überall dort statt, wo Luft an kälteren Flächen abkühlt, und Wasserdampf wieder zu Wasser wird. Diesen Vorgang bezeichnet man landläufig auch als „Schwitzen“.


In bewohnten Räumen bildet die Kondensation im Bereich der Wärmebrücken (Fensterlaibungen, Außenwandecken, etc.) die erste Voraussetzung für das Wachstum von Schimmelpilzen. Durch die Feuchtigkeit an den Wandoberflächen werden Nährstoffe gelöst, die das Wachstum der Schimmelpilze fördern.

 

Kellermauern mit Erdkontakt haben so niedri-ge Oberflächentemperaturen, dass es im Som-mer durch Lüften zu großen Kondensatmengen kommen kann, die irrtümlich oft auf undichte Mauern zurückgeführt werden.


An diesem Beispiel zeigt sich, dass Symptome auch täuschen können. Warme Luft enthält stets einen hohen Anteil an Wasserdampf und ist zum Lüften kalter Keller ungeeignet.

 

Eine dauerhafte Lösung gegen Kondensfeuchte kann mit diffundierenden Klimaplatten (Calcium-Silikat), hochbasischem Sumpfkalk (ph-Wert 11,0) und Vermeidung des Temperaturgefälles (Taupunkt) erreicht werden.